*** Aktuelle Rückblicke***


White Dinner - Weißes Picknick 02.09.2017

White Dinner ist eine unkommerzielle Veranstaltung mit Ursprung in Paris:Im Sommer 1988 soll ein gewisser Herr Francois Pasquier seine private überfüllte Gartenparty spontan in den nahegelegenen öffentlichen Park verlegt haben. Seitdem trifft man sich jedes Jahr im Juni zu einem gemeinsamen Picknick an einem Ort. Verpflichtend für alle Teilnehmer ist die vollständige weiße Kleidung. Es werden Tische und Stühle mitgebracht und zusammengestellt. Alle Teilnehmer bringen ein kaltes Menü mit.

In jüngster Zeit ist es zur Verbreitung im deutschen Sprachraum gekommen, es treffen sich zum Teil Tausende von Menschen.

 

Auch die Landfrauen haben sich zu einem White Dinner an der Kirche in Apensen getroffen. Es waren keine Hunderte, aber ein paar waren es schon, die sich nett unterhalten und gut gegessen haben.

Man sah es unseren Landfrauen an, dass sie Spaß an den Vorbereitungen des Menüs und am Treffen und gemeinsamen Essen hatten. Es war ein vergnüglicher Abend!

Anke Stresow

 

Zu den Bildern


Fahrt zum Amtsgartenkonzert nach Lilienthal am 5. August 2017

Im traumhaften Ambiente des Amtsgartens mitten in Lilienthal hatten wir Zeit zum Kaffeetrinken, bevor wir unsere Plätze (Kategorie A) einnahmen und ein herrliches Konzert des Musica Viva Orchesters mit vielen Solisten hören und sehr gut sehen konnten. Im ersten Teil gab es Melodien aus Opern von Verdi, Jacques Offenbach, Händel und Bizet, nach der Pause hörten wir einen Mix aus beliebten Operetten. Die vier Gesangssolisten Iris Kupke (Sopran), Stefanie Schäfer (Mezzosopran), Daniel Kim (Tenor) und Thomas Laske (Bariton) bezauberten mit ihrem Klang zum Dahinschmelzen. Durch den Abend führte wie immer mit viel Charme und Entertainerqualitäten Dirigent Nicolas Hrudnik. Viel zu schnell verging die Zeit und wir freuen uns schon auf das nächste Amtsgartenkonzert im August 2019! Gutes Wetter ist hier garantiert.

Ina Osterholz


30.06.2017 Ausfahrt mit den Ortsvertrauensfrauen

Wenn wir im Vorstand die Gestaltung unseres neuen Programms beendet haben, treffen wir uns jedes Jahr mit unseren 16 Ortsvertrauensfrauen. 

Diese Ortsvertrauensfrauen betreuen jeweils in ihren Wohnorten und umzu ihre Mitglieder und sind erste Ansprechpartner vor Ort. Jedes Jahr schicken wir sie auf Tour, um die neuen Programme zu verteilen. Hinzu kommen noch unsere "Extrazettel" wie zum Beispiel die Einladung zur Jahreshauptversammlung zusammen mit dem Reisezettel . Sie helfen uns immer bereitwillig, sowie wir Unterstützung bei Veranstaltungen benötigen. Und natürlich laufen viele Anmeldungen des Programms auch über sie.

Um ihnen das neue Programm vorzustellen, laden wir, der Vorstand, die Ortsvertrauensfrauen meistens Ende Mai/Juni zu einem  Ausflug ein. Beim anschließenden Kaffeetrinken wird das neue Programm erläutert.

Dieses Jahr ging es von Apensen aus mit dem Auto bis nach Düdenbüttel, Weißenmoor. Hier besichtigten wir eine Alpakafarm: Waytalla Alpakas.Diese Tiere erwartet man auch nicht in unseren Breitengraden. Aber hier wird seit 2008 erfolgreich gezüchtet, die Wolle wird verarbeitet und die Kleidung auf Märkten oder im Hofladen verkauft. Es gab viele Fragen von uns, als wir im Stall bei den Tieren standen.

Anschließend fuhren wir nach Gräpel zum Kaffeetrinken in Plates Osteblick. Leider hatten wir auch hier Regen und konnten nicht direkt an der Oste sitzen, aber der Platz im Wintergarten war auch schön! Nach dem leckeren Kuchen kam die Programmvorstellung, die bei den Ortsvertrauensfrauen gut ankam. Dann ging es wieder nach Apensen, das Programm ging in den Druck und wird von unseren 16 Damen an alle Mitglieder verteilt. Ein neues Landfrauenprogramm beginnt!

Ein paar Bilder gibt es hier.

Der Vorstand 


Fahrt in die Elbtalaue am 16. Juni 2017

Noch mehr Fotos gibt es hier zu sehen.


36 Km Fahrradtour ins Alte Land am 31. Mai 2017

Bei bestem Fahrradwetter und ordentlichem Seitenwind ging es los von Apensen über Neukloster, Ladekop, Hinterdeich nach Jork zum Obstparadies Schuback.

In unserer Kaffeepause mit leckerem Apfel- und Butterkuchen bekamen wir einen Einblick in die Entwicklung des Hofes vom reinen Obstbaubetrieb zur Eventlocation durch den "Bauern auf dem Hof", der Chefin Ulrike Schuback. Auch die durch politische Entscheidungen hervorgerufenen Erschwernisse kamen zur Sprache. Sensibilisiert wurden wir, doch mal genauer zu gucken, wer der Erzeuger des gekauften Apfelsaftes ist und sich nicht durch ein deutsches Abfülleretikett blenden zu lassen. Häufig handelt es sich um Chinaware.

Nach einem Päuschen auf dem Liegestuhl oder dem Besuch des Hofladens ging es zurück über Osterladekop, Dammhausen, Neukloster, Hedendorf nach Apensen.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Ortsvertrauensfrau Gesa für die schöne und gut organisierte Tour.

Fotos

Andrea Beckdorf


Sehnsuchtsland Masuren 19. - 24.05.2017

Auf unserer 2.400 Km langen Rundreise bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein durch die Alleen Polens erzählte uns unsere Reisebegleitung Alicja viel über Kultur, Geschichte, Entwicklung, politische Lage und Wissenswertes über das Leben in ihrem Land.

Wir reisten über Stettin durch die kaschubische Schweiz nach Danzig, wo wir nach Stadtführung, Orgelkonzert in Oliwa und Stippvisite im Strandbad Sopot, Zeit hatten die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend konnten wir unsere Füße in der Ostsee bei einem Strandspaziergang erfrischen.

Beeindruckt waren wir von Europas größter Festungsanlage am Ufer der Nogat, der Marienburg. Die Geschichte des Deutschen Kreuzritterordens ist eng verbunden mit der Schlacht bei Tannenberg. Auf eine ganz andere Art fasziniert waren wir von der Fahrt auf dem Oberlandkanal, wo man mit dem Schiff über die grasbewachsenen Berge gezogen wird. Wir verließen Pommern mit Ziel Ermland-Masuren.

Geschichtsträchtig ging es weiter mit einem Besuch der Wolfsschanze, heute überwiegend als Fledermausreservat genutzt. Durch die Johannisburger Heide, vorbei an den Häusern der Altgläubigen fuhren wir nach Kruttinen, wo wir, nachdem wir traditionell Zander gegessen hatten, eine Stakenfahrt durch unberührte Natur auf der Kruttina genießen durften. Bei einem Bummel über den kleinen Markt konnte man Tierfelle, Honig, Keramik, Bernsteinschmuck u.v.m. erwerben. Jetzt stand noch der Besuch der Wallfahrtskirche Heilige Linde auf dem Programm. Ein Prachtbau, über und über verziert, mit Barockorgel deren Figuren, wie wir beim Konzert beobachten konnten, beweglich sind.

Wir fuhren weiter nach Kujawien-Pommern, in die Geburtsstadt des Astronomen Nikolaus Kopernikus, nach Thorn. Der geführte Stadtrundgang war mit vielen Anekdoten über untreue Ehefrauen, Katzen die Schweden besiegten, verliebte Bäckerjungen und Froschplagen gespickt. Natürlich haben wir auch die berühmten Katherinchen probiert, die es dort in vielen Variationen zu kaufen gibt.

Unsere letzte Station in der Woiwodschaft Großpolen stand auf dem Programm. Der Besuch der Wiege Polen, die Stadt Posen mit ihren lieblichen Häusern rund um den Marktplatz. Und wer kennt nicht den Fußballer, der aus Posen stammt?

Wir sahen viele Weltkulturerbestätten, hatten erlebnisreiche Tage im gepflegten Polen, machten uns mit neuen Eindrücken auf den Heimweg und freuen uns schon auf den Fotoabend, auf dem wir die Reise nochmal Revue passieren lassen.

Euer Reiseteam

 mehr Fotos


Ideenwerkstatt: Garten-Augenblicke

Hasendraht und Holz - das war hauptsächlich der Werkstoff, aus dem 15 Landfrauen am 29. April 2017 im JuKuZ in Apensen Dekorationen für den Garten hergestellt haben. 

Bei der Renovierung unseres Reetdaches wurden auch viele Dachlatten erneuert. Diese runden und auch eckigen alten, trockenen Hölzer eignen sich hervorragend, um mit den richtigen Ideen und viel Bastelfreude etwas Neues zu schaffen: aus den eckigen Latten entstanden 30 neue Häuser, die Rundhölzer wurden mit einer weißen Laterne zu Leuchttürmen. Aus dem Hasendraht wurden Körbe und Kugeln gebogen, junge Zweige wurden als Kranz gedreht zusammen mit einem Topfuntersetzer zur Vogeltränke. Es hat wieder richtig Spaß gemacht!

Kerstin Wohlers

 

Hier sind Bilder


Im Stadeum wurde der 70. Geburtstag des Kreislandfrauenverbandes Stade gebührend gefeiert. Knapp 700 Frauen und eine Handvoll geladener männlicher Gäste nahmen Teil an der bunten Geburtstagsparty, deren Höhepunkt das Konzert der "Medlz" war. Rund um den Saal gab es einen Markt, Kleinigkeiten zu essen und auch eine Fotobox. An der konnten wir nicht vorbeigehen! Wir hatten an diesem Abend unseren Spaß - genau wie viele andere Landfrauen auch. Mehr Bilder sind zu sehen unter: www.kreislandfrauen-stade.de

Von uns noch einmal herzlichen Glückwunsch an den Kreisverband!

Kerstin Wohlers


Jahreshauptversammlung am 04.04.2017

Zauberhafte englische Gärten

Vorsitzende Andrea Beckdorf mit Erika Brunken
Vorsitzende Andrea Beckdorf mit Erika Brunken

Die diesjährige Jahreshauptversammlung fand am Dienstag, den 04.04.2017 in der 'Eiche' in Hedendorf statt.

Außer dem jährlichen Verlesen des Protokolls, des Tätigkeitsberichtes sowie des Kassenberichtes und der Entlastung des Vorstandes musste dieses Jahr auch gewählt werden.

Elisabeth Alpers-Janke wurde als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Für Elli Prigge und Thekla Behrens, die nach über 4 Jahrzehnten als Ortsvertrauensfrauen ausschieden, konnten ihre Nachfolgerinnen gewählt werden. Es sind Annegret Meinke und Renate Mehrkens. Herzlichen Glückwunsch! 

Zur Einstimmung auf den Vortrag über englische Gärten gab es zur gemeinsamen Kaffeetafel ein Stück englische Tea-time: wir konnten alle typische Scones mit clotted Cream und Erdbeermarmelade probieren. Das war sehr lecker!

Erika Brunken von der Gartenakademie Bad Zwischenahn zeigte uns dann ihre Bilder von englischen Gärten. Klassisch sind einzelne Elemente in fast jedem Garten zu finden: die Mixed Borders, der freie Blick in die Landschaft, die gestalteten Gartenzimmer sowie der Kontrast zwischen wildwuchernden und streng geschnittenen Pflanzen. Aber wirklich sehr beeindruckend: der erste Garten allein war schon 110 ha groß, umrahmt von ca. 15 km Hecke. Zum Anschauen sehr schön!

Kerstin Wohlers

Bilder 


Verabschiedung von zwei Apenser "Urgesteinen"

Wechsel bei den Ortsvertrauensfrauen Apensen

 

Nach 44 bzw. 41 Jahren als Ortsvertrauensfrau-

en der Landfrauen Auf dem Delm wurden auf der Jahreshauptversammlung am 04.04.2017 Thekla Behrens und Elli Prigge verabschiedet.

Beide haben in den vielen Jahren ihre Landfrauen zuverlässig umsorgt, Unterlagen verteilt, Anmeldungen entgegengenommen und den Vorstand gefördert. Sie waren immer zur Stelle, wenn der Verein Hilfe brauchte und unterstützen die Landfrauen bei Großveran-staltungen, Gewerbeschauen sowie beim Goldenen Herbst.

 

Wir alle sagen "Herzlichen Dank!"


Wie unbedenklich sind Hautpflegemittel?

- Wenn Shampoo und Zahnpasta krank machen

Neukloster. 87 Landfrauen konnte die 2. Vorsitzende Anke Stresow der „LandFrauen Auf dem Delm“ in Höft´s Markthaus zum Frühstück mit anschließenden Vortrag von Frau Renate Frank über Hautpflegemittel und ihre Unverträglichkeiten begrüßen.

Nach einem sehr schmackhaften und reichhaltigen Frühstück klärte Oecotrophologin Renate Frank über die Inhaltsstoffe unserer täglich benutzten Hautpflegemittel auf.

Beispielsweise sollten Produkte gewählt werden, deren Inhaltsstoffe angeben sind. Tenside wie Sodium-lauryl-sulfat (SLS) sollten gemieden werden. Oder auch synthetische Stoffe wie EDTA, sie entfetten die Haut und sind kaum abbaubar, das heißt, sie gelangen ins Grundwasser und sind in der Nahrungskette wiederzufinden. Der Begriff „Naturkosmetik“ ist gesetzlich nicht geschützt und hat von daher einen geringen Aussagewert. Die Begriffe „Biologische und Ökologische Kosmetik“ sind hingegen gesetzlich geschützt und bedeuten, dass mindestens 95% der Inhaltsstoffe pflanzlichen Ursprungs sind.

Der Vortrag war sehr umfangreich, die Unterlagen dazu können bei Andrea Beckdorf, Kerstin Wohlers und bei Anke Stresow abgerufen werden.

 

Anke Stresow

 

Hier geht es zu den Bildern.


1. März 2017 - Bridge lernen

' Bridge ist ein phantastisches Spiel, weil es von Strategie und Partnerschaftsvertrauen lebt.

Man muss fähig sein, schnell zu denken und zu reagieren.'

Bill Gates

Die Vorstandsmitglieder des Bridge Club Buxtehude-Neukloster haben sich die allergrößte Mühe gegeben, uns sieben LandFrauen dieses interessante Spiel näher zu bringen. Bridge ist leicht zu lernen... jedoch braucht es seine Zeit, um gut zu spielen. Das Ziel ist, möglichst viele Stiche zu machen. 4 Spieler sitzen an einem quadratischen Tisch, jeder Spieler an einer Seite. Bridge ist ein Kampf zwischen 2 Teams. Die Partner sitzen sich gegenüber, eine Partei ist Nord-Süd, die andere Ost-West. Gespielt wird mit 52 Karten, die gleichmäßig auf 4 Spieler verteilt werden (jeder bekommt also 13 Karten).

Sollte die eine oder andere LandFrau Lust haben, dabeizubleiben, muss sie auf jeden Fall viel Geduld mitbringen, denn es kann bis zu einem Jahr dauern bis man einigermaßen spielen kann.

Anke Stresow

Hier geht es zu den Bildern


08.02.17 Kinoabend

Florence Foster Jenkins

Dieser Film erzählt die wahre Geschichte der gleichnamigen New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte Opernsängerin zu werden.Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence in ihrem Kopf hört, ist wunderschön - für alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr "Ehemann" und Manager, St Clair Bayfield, ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu schützen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschließt, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall für die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner größten Herausforderung stellen.

 

 Meryl Streep als Titelheldin, Hugh Grant als der wohlmeinende "Ehemann" und Simon Helberg als talentierter Pianist amüsierten uns LandFrauen sehr.

 

"So viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht!" war nur eine von vielen Aussagen, die uns zeigten, dass es immer wieder großen Spass macht, mit so vielen (105) Frauen einen gemeinsamen Kinoabend zu erleben.

 

Hier gibt es ein paar Bilder.

Delia Löhn


Di. 31.01.2017 Frauen im Koran

Bei unserem Gemeinschaftsprojekt mit den Harsefelder LandFrauen hatten wir das Interesse der LandFrauen und vieler Gäste geweckt. Total begeistert waren wir von der großen Resonanz.

Wir erlebten einen spannenden und lehrreichen Vortrag von der renommierten Islam- und Religionswissen-schaftlerin Dr. Gundula Krüger. Themen wie Verschleierung, Eheschließung, Scheidung und Bildung kamen zur Sprache und Dr. Krüger belegte Ihre Ausführungen teilweise sogar mit Suren aus dem Koran. Da gibt es verschiedene Ausprägungen je nach Übersetzung und Auslegung.

 

Die Verschleierung diente ursprünglich dem Schutz der Frau vor sexueller Belästigung durch nichtmuslimische Männer, da in der Frühzeit des Islam unverschleierte Frauen als Sklavinnen oder Prostituierte galten. Man kann sich mit Schleier als Frau freier bewegen und die Ehre der Familie bleibt unangetastet."Der Tschador, ein rundes Zelt mit Loch in der Mitte", schreibt der Koran lediglich für die Frauen des Propheten vor. Kopftücher sind heute durchaus auch modisches Accessoire und es gibt Trends, wie zur Zeit zweifarbig doppelt getragene Tücher. Die Kopftuchbranche boomt.

 

Die Eheschließung wird per Vertrag geregelt und man heiratet überlicherweise auf gleichem sozialen und interlektuellem Niveau. Die Frau hat ein Recht auf Kleidung, Unterhalt, Wohnung, Besuch der Eltern und Gleichbehandlung bei Polygamie. Sie behält ihr Vermögen und den Zugriff darauf. Erlaubnis von ihrem Mann braucht sie für ihre Berufstätigkeit.

 

Polygamie, ein Lieblingsthema von Dr. Krüger, wenn das anfängliche Leuchten in den Augen der Männer langsam erlischt, nachdem sie erfahren, dass die Gleichbehandlung der Ehefrauen bei Polygamie einen Mann leicht überfordern kann, denn er muss dann allen gleichermaßen gerecht werden. Das kann sowohl kostspielig als auch Kräfte zehrend sein, man stelle sich vor die erste von vier angenommenen Frauen wird schwanger ...

 

Scheidungen sind auch möglich, die Frau kann sich freikaufen oder gerichtlich scheiden lassen, wobei die Frau , im Gegensatz zum Mann, einen triftigen Grund braucht. Die Kinder gehören grundsätzlich zu der Familie des Mannes. Der Mann hat außerdem die Option seine Frau zu verstoßen, was heutzutage - wenn überhaupt noch - eher in ländlichen Gebieten vorkommt.

 

Das Bildungssystem mit getrennt unterrichteten Jungen und Mädchen ermöglicht Frauen besonders in Ländern wie Saudi-Arabien und Iran, eine gezielte Ausbildung und oftmals einen Aufstieg in Positionen auf Führungsebene oder in politische Ämter. Anteilsmäßig gibt es dort die meisten Frauen mit Doktortitel, so dass es im Oman sogar eine Männerquote für Studienanfänger gibt.

 

Die Rechte der Frauen unterscheiden sich in den einzelnen islamischen Ländern erheblich und es gibt ein starkes Stadt-Land-Gefälle. Die Zugewandtheit und Herzlichkeit der Menschen erfährt man unterwegs immer wieder, denn: "Es wird immer und überall geküsst.", laut Frau Dr. Krüger.

Andrea Beckdorf

Bilder gibt es hier zu sehen


10.01.2017 Ideenwerkstatt - Tütenkleben ohne Knast!

Nindorf, den 10.01.2017. Ingrid Bellmann hat uns im Dorfgemeinschaftshaus gezeigt, was man aus alten Kalenderblättern und Zeitschriften, die viel zu schade zum Wegwerfen sind, so alles zaubern kann. Hochwertige Kalenderblätter bekommen ein zweites Leben als Geschenktüte und werden dadurch noch einmal zu einem Hingucker. Nach der ersten "Probetüte" hatten wir den Bogen raus und haben etliche Exemplare gefaltet und geklebt. Mit der Zeit wurden alle süchtig, denn es gibt ja ganz tolle Motive, die noch mal schnell zu einer Tüte verarbeitet werden könnten.....Aus Seiten von Zeitschriften haben wir nach Ingrids Vorlage noch Briefumschläge gemacht. Auch gefaltet und geklebt. "Ach, ist das hier eine schöne Seite. Da kann man doch noch schnell einen Umschlag...." So richtig aufhören konnten wir nicht. Nun wird auch kein alter Kalender mehr weggeworfen!

Bilder gibt es hier.

Kerstin Wohlers