Bericht im BuxtehuderTageblatt am 7. November 2016

Schönes für unruhige Hände

Nesteldecken helfen Demenzpatienten - Apenser LandFrauen nähen fleißig

Autorin: Sabine Lepél

APENSEN. Die Landfrauen des Apenser Vereins Auf dem Delm haben zwei therapeutische Nesteldecken für an Demenz erkrankte Menschen in ihrer Freizeit genäht und jetzt den Bewohnern der Seniorenresidenz Delmer Hof im Zentrum von Apensen übergeben.

Bei einer Demenzerkrankung spielen die Hände eine wichtige Rolle. Die demenziell erkrankten Menschen gehen mit ihren Händen auf die Suche nach Information. Sie beginnen bereits im mittleren Stadium der Erkrankung damit, ihre Hände auffällig stark einzusetzen. An Demenz erkrankte Menschen nesteln an Kleidung, wischen über Tische und wollen möglichst viele Dinge in die Hand nehmen. So suchen sie Informationen über die Hände für ihre gesamte Körperwahrnehmung.

Um diese Wahrnehmung zu unterstützen und dem „Nestelbedürfnis“ nachzukommen, haben Ergotherapeuten die sogenannten Nesteldecken entwickelt. Zwei solcher therapeutischen Decken haben die Landfrauen des Apenser Vereins Auf dem Delm in ihrer Freizeit genäht und jetzt den Bewohnern der Seniorenresidenz Delmer Hof im Zentrum von Apensen übergeben. Die Nesteldecke ist eine Patchworkdecke aus vielen unterschiedlichen Stoffen. „Man kann sie sich auf den Schoß legen“, erklärt Manuela Löser, Leiterin der Seniorenresidenz Delmer Hof den Nutzen. „Sie ermuntert zum Fühlen und Tasten und wird besonders bei Demenzpatienten als Therapiemittel eingesetzt.“

Die Landfrauen haben an ihren beiden Decken unter anderem einen Schlüssel, Schrauben und eine Garnrolle befestigt. Durch diese Alltagsgegenstände sollen die Wahrnehmung der Demenzpatienten aktiviert und die motorischen Fähigkeiten gesteigert werden. „Wir haben zwei Decken genäht“, erläutert Andrea Beckdorf, Vorsitzende der Landfrauen Auf dem Delm. „Eine Rotkarierte mit Häkelspitzen und Gürtelschnalle, die wohl eher Frauen anspricht, und eine Dunkelblaue mit Cordstoff, Schrauben und einem Schlüssel für Männer.“

Manuela Löser nahm das Geschenk mit Freude entgegen: „Ich bin sicher, dass die Nesteldecken von den Bewohnern gern benutzt werden, denn sie bieten unruhigen Händen eine schöne Beschäftigung.“


Das Netzwerk als Gemeinschaft

Apensens Initiative mitMenschen - ein Bericht von Claudia Michaelis

im Tageblatt vom 23.12.2014


Lehrer Uwe Lehmann (rechts) im Kreise seiner „Schüler“: Die Flüchtlinge um Ahmad Alian (vorn links) büffeln gemeinsam Deutsch im Junkernhof. Andrea Huntemann und Mirko Heilhecker (hinten stehend) freut‘s.Prev
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APENSEN. Apensens Bürgerinitiative „mitMenschen“ büffelt im Junkernhof Deutsch mit den Flüchtlingen – Der Kreis der Helfer wächst

Die Syrer in Apensen haben eine gefährliche Odyssee hinter sich, mussten ihre Familien im Kriegsgebiet zunächst zurücklassen, um sie überhaupt retten zu können. Mit der Unterstützung der Helfer vor Ort öffnen sich ihnen neue Perspektiven.

„My Family? Look!“, sagt Nemr il Abrahem auf die Frage, ob er eine Familie habe in seiner Heimat und ruft Fotos in seinem Handy auf. Sie zeigen ein völlig zerstörtes Haus. In den Trümmern sitzt eine Frau, auf dem nächsten Bild schaut ein kleiner Junge vor kahlen Wänden mit großen Augen in die Kamera. „My wife, my son“, (meine Frau, mein Sohn), sagt der Syrer, und sein Blick verdunkelt sich für einen Moment.

Der 35-Jährige war Dekorateur von Beruf, nebenbei studierte er Philosophie. Als seine Frau schwanger war, zerstörte eine Rakete sein Haus in Damaskus. Seine Existenz, alle Lebensperspektiven der jungen Familie versanken in den Ruinen einer zerstörten Stadt. Am Ende entschloss er sich zur Flucht. Noch immer fragen sich viele Deutsche, warum die Männer meist ohne ihre Familien hier ankommen. Nemr hat darauf eine schmerzliche Antwort. Die Familie erstmal zurückzulassen, fiel ihm sehr schwer, doch es ging nicht anders, erzählt Nemr. Sehr teuer war die Flucht, und für Frau und Sohn wäre die Odyssee viel zu gefährlich gewesen. Von Damaskus über Beirut und Algerien ging es nach Libyen, von dort übers Mittelmeer auf einem Schiff mit 500 Leuten nach Italien. Sechs Tage lang waren sie auf dem Meer, bis sie die italienische Küste erreichten.

Jetzt sitzt Nemr il Abrahem im Junkernhof in Apensen und hält freudestrahlend das arabisch-deutsche Bilder-Wörterbuch in die Höhe, das er gerade bekommen hat. Der Familienvater gehört zu den ersten Flüchtlingen aus Syrien, die im Sommer nach Apensen kamen und dort noch immer über der Grundschule einquartiert sind. Mit sichtbarem Vergnügen lernt er Deutsch, kommt jeden Montagmorgen zum Sprachunterricht, den die Apenser Bürgerinitiative „mitMenschen“ für die Neuankömmlinge im Junkernhof organisiert. „Ist sehr gut Weg um zu lernen“, sagt er und hält das bebilderte Wörterbuch hoch. Nur die Sorge um seine Familie quält ihn Tag für Tag. Inständig hofft er, dass er seine Frau und seinen Sohn bald nachholen kann.

Für Ahmad Alian ist diese Perspektive bereits in greifbare Nähe gerückt. Auch der Arzt aus Damaskus ist im Juli nach Apensen gekommen. Auch er musste seine Frau und seine beiden kleinen Kinder schweren Herzens zurücklassen im Kriegsgebiet. Über die Türkei kam der Neurochirurg im Boot nach Griechenland, danach ging es mit dem Zug weiter nach Frankreich. „Der Weg war gefährlich und hat sehr viel Geld gekostet“, berichtet der 33-Jährige. Ahmad Alian ist „angekommen“ in Apensen. Der Mediziner spricht bereits fließend Deutsch, fungiert für seine Mitbewohner als Dolmetscher und Mittler, engagiert sich bei „mitMenschen“ und ist seit drei Wochen nun auch als Flüchtling offiziell anerkannt. Jetzt kann er endlich seine Familie nachholen, die Anträge laufen bereits, erzählt Ahmad Alian. „Ich hoffe, dass sie schnell kommen, ich mache mir ständig Sorgen, wie es ihnen geht.“ Für sich und seine Familie sucht er jetzt eine Wohnung in Apensen, und hofft, bald auch wieder als Arzt hier arbeiten zu können. Dass er das wohl schaffen wird, ist nicht zuletzt seinen sprachlichen Fertigkeiten zu verdanken. Auch er hat von Anfang an den Sprachkurs besucht, den Andrea Huntemann von „mitMenschen“ zunächst allein immer montags im Junkernhof für die Flüchtlinge anbot. „Sprache ist sehr wichtig für die Integration“, weiß Alian.

Mittlerweile hat das Netzwerk den Sprachunterricht ausweiten können, die beiden pensionierten Lehrer Uwe Lehmann aus Beckdorf und Henning Lohrengel aus Ottensen dafür gewinnen können. In zwei Gruppen unterrichten die Pädagogen nun die Asylbewerber, dabei geht es zunächst um wichtige Situationen, die sie im Alltag brauchen, erzählt Lehmann. Einsetzen können sie dabei zunehmend gutes Unterrichtsmaterial, das sie dank einer großzügigen Gabe der Apenser Landfrauen jetzt anschaffen können, freut sich Andrea Huntemann.

Bei seiner Adventsfeier hat der Landfrauenverein „Auf dem Delm“ für „mitMenschen“ gesammelt und mit 170 Frauen 600 Euro zusammen bekommen. Das Geld soll für die Deutschkurse genutzt werden, haben sie festgelegt, denn auch die Landfrauen haben sich die Bildung im ländlichen Raum auf die Fahnen geschrieben, und „Sprache ist der Schlüssel zu allem“, sagt Vereinsvorsitzende Andrea Beckdorf, die der Initiative die Finanzspritze überbrachte. Mit ihrer Spende wollten die Landfrauen mit dazu beitragen, dass sich die Flüchtlinge in Apensen willkommen fühlen, ergänzt Ina Osterholz vom Vereinsvorstand.

Das Netz der Hilfe wird immer dichter, freut sich Mirko Heilhecker von „mitMenschen“. Auch der Apenser gehört zu den Impulsgebern der Initiative und stellt fest: „Sie wächst langsam zu einer stetigen Bewegung, die sich aus den Kreisen der Bürger speist.“ Gemeinsam wollten sie außerhalb der Politik eine Willkommenskultur in Apensen entwickeln, sagt Heilhecker. Der nächste Knoten im Netz ist schon geknüpft: Nachdem Apensens Jugendpfleger Jens Neumann angeboten hat, sein Haus für die Flüchtlinge zu öffnen, werden ab Januar mittwochs von 15 bis 17 Uhr im Jugendzentrum für alle offene Nachmittage stattfinden.


Japanische Heilkunst nach Art des Jin Shin Jyutsu am 22.10.2013 mit am 22.10.2013


Es stand im Tageblatt vom 24. Oktober 2013:

Foto: Miriam Fehlbus Sandra Völker
Foto: Miriam Fehlbus Sandra Völker

Schwimmen im Zentralstrom 

Sicherheits-Energieschloss acht befindet sich an Rückseite des Knies außen. So lassen sich Krämpfe oder Muskelkater vorbeugen und die Berührung harmonisiert die Verdauung. Noch toller finden die Zuhörerinnen eine andere Übung. Hierbei sollen sie sich auf ihre eigenen Hände setzen. Das wirke wie 20 Minuten Joggen, erklärt Völker. Die Übung soll den Kreislauf in Schwung bringen und dabei helfen, aufmerksam zu sein. Kinder würden diese Position oft intuitiv einnehmen.

BUXTEHUDE. Als sie über sich selbst erzählt, bekommt der Vortrag von Sandra Völker Kraft. Jetzt packen die Sätze der ehemaligen Weltklasse-Schwimmerin die 80 Zuhörer im Buxtehuder Stieglitzhaus. Zwar haben die meist weiblichen Gäste der von den Landfrauen Auf dem Delm organisierten Veranstaltung brav jede der für bodenständige Niedersachsen eigentümlich anmutenden Übungen mitgemacht. Aber Jin Shin Jyutsu ist keine Heilkunst, die nach einer Stunde zuverlässig Ergebnisse liefert. Da ist es hilfreich, echte Emotionen und Erfahrungen zu teilen. Sandra Völker ist dazu bereit, und das macht sie sympathisch.

26 Sicherheits-Energieschlösser befänden sich am menschlichen Körper, erklärt Völker. Wenn sich einige davon verschließen, ist nach dem Verständnis der tausend Jahre alten Lehre die Lebensenergie blockiert. Die 39-Jährige stellt sich vor die Gruppe, atmet ein, atmet aus. Das dient der Reinigung, der Erneuerung, heißt es in den Schriften der verstorbenen US-Amerikanerin Mary Burmeister. Sie war die einzige weibliche Schülerin von Jiro Murai aus Japan, der das fast in Vergessenheit geratene Jin Shin Jyutsu Anfang des 20. Jahrhunderts wiederbelebt hat. Sandra Völker hat Burmeisters Bild am unteren Rand des kleinen Podests aufgebaut, von dem sie spricht. Neben dem Foto brennt eine Kerze.

Es riecht nach ätherischen Ölen im Raum, während Völker die Anwendung des Zentralstroms zur Eigenbehandlung vorführt. Beim Kurzgriff liegt die linke Hand vorn am Schambein, die rechte hinten am Steißbein. Die Blicke der Teilnehmerinnen verraten eine Mischung aus koordinativer Schwäche und peinlicher Berührtheit. „Da muss man dran glauben können“, sagt eine ältere Teilnehmerin zu ihrer Nachbarin. Aber sie macht mit, beschreitet den langen Weg der kleinen Schritte zu der fremd wirkenden Lebenskunst.

„Ich dachte vorher als Leistungssportlerin immer, viel hilft viel“, sagt Sandra Völker, die eineinhalb Jahre lang in Buxtehude wohnte und jetzt in Lübeck lebt. Als bei ihr in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2000 in Sydney Asthma diagnostiziert wurde, hatte sie zunächst konventionelle Medikamente genommen. „Ich habe viel ausprobiert“, sagt sie. Die Medikamente braucht sie heute in der Regel nicht mehr. Auch wenn sie anfängliche Selbstzweifel an der Art sich zu therapieren durchblicken lässt. „Es ging im Sport immer um große Bewegungen, und plötzlich sollten so kleine helfen“, sagt die Olympia-Zweite über 100 Meter Freistil in Atlanta.

Jin Shin Jyutsu bleibt ein Prozess, verdeutlicht Völker. Jeder muss fortwährend an sich arbeiten. „Jeder von uns hat Süchte“, sagt die Schwimmerin, die auch durch die japanische Heilkunst zur Veganerin geworden ist. Heute kann sie problemlos auf die einst geliebten Schokoküsse verzichten, erzählt sie: „Ich verstehe gar nicht mehr, warum ich die so toll fand.“

Geholfen haben ihr Griffe, bei denen einzelne Finger mit der jeweils anderen Hand umschlossen werden. Der Griff am Daumen etwa könne gegen die Sucht nach Süßem helfen, erzählt sie. Der Ringfinger steht für Hilfe bei Süchten wie nach einer Zigarette oder deftig fettem Essen, aber auch für Trauer, Negativität, Sehen und Hören. „Für Schuhe kaufen ist Jin Shin Jyutsu zu ursprünglich“, scherzt Völker auf Nachfrage aus dem Publikum.

Auch beim Reden kann die Heilkunst Blockaden lösen. „Ich möchte an meinem Sprachsinn arbeiten“, sagt Völker nach gut zwei Stunden Seminar lächelnd. Die großgewachsene Frau, die zu Beginn des Abends am liebsten die oberste Stufe im Stieglitzhaus gleich verlassen hätte, wirkt ganz entspannt. 20 Frauen greifen zum Zusatz-Infomaterial. Hier zeigt sich: Jin Shin Jyutsu ist nicht für jeden was. Es ein bisschen wie Schwimmen gegen den Strom.

Fingerpositionen

1. Daumen: Sorge, süßes, Tastsinn, Sucht nach Süßem

2. Zeigefinger: Angst, salzig, Geschmackssinn, Sucht nach Medikamenten

3. Mittelfinger: Wut/Ärger, sauer, Sprachsinn, Alkohol

4. Ringfinger: Trauer/Negativität, fett, Sehen/Hören, Rauchen

5. Kleiner Finger: Bemühungen/ Verstellen, bitter, riechen, Arbeitssucht

Handmitte: Intuition, Atemessenz

Linke Seite: Familie

Rechte Seite: das Hier und Jetzt.

 


Hurra, wir sind 500!


Es stand im Wochenblatt vom 28. August 2013:

Es stand im TAGEBLATT vom 29. August:

 

Andrea Beckdorf (links) begrüßt Christiane Harms aus Ottensen als 500. Landfrau im Verein „Auf dem Delm“.
Andrea Beckdorf (links) begrüßt Christiane Harms aus Ottensen als 500. Landfrau im Verein „Auf dem Delm“.

Landfrauen auf Wachstumskurs 

APENSEN. Eine stolze Wegmarke in der Entwicklung der Mitgliederzahlen haben Apensens Landfrauen jetzt geknackt: Als 500. Mitglied ist Christiane Harms aus Ottensen zum Landfrauenverein „Auf dem Delm“ gestoßen. Die 50-jährige Mutter eines erwachsenen Sohnes war bei ihrer Fortbildung zur Seniorenbegleiterin auf das vielfältige Programm der Landfrauen aufmerksam geworden. „Nun ist sie unser 500. Mitglied!“ freut sich Vereinsvorsitzende Andrea Beckdorf. Als Willkommensgruß überreichte sie Harms einen großen bunten Sommerblumenstrauß. Mit ihrem Zuwachs liegen die Apenserinnen voll im Trend: Der Kreisverband Stade hat in diesem Jahr erstmals den Harburger Kreisverband als größten Verband im niedersächsischen Landesverband überflügelt.

Christiane Harms betreut in einem Buxtehuder Seniorenheim demenzkranke Menschen. Diese Arbeit bereitet ihr Freude und gibt ihr Bestätigung. Zu Hause ist für sie das Kochen Ausgleich und Hobby. „Ich probiere gerne Neues aus und entwickle meine eigenen Rezepte“, erzählt sie. In einem allerdings ist sie eher landfrauen-untypisch: „Nur backen mag ich nicht, bei mir gelingt einfach kein Kuchen.“ Dafür reist sie umso lieber. Die Tagesfahrten, aber auch die mehrtägigen Reisen der Landfrauen, wie etwa nach Kopenhagen, interessieren Christiane Harms ganz besonders.

Die Landfrauen kommen inzwischen aus allen Berufen und Altersgruppen, nur etwa 20 Prozent der Mitglieder sind noch Bäuerinnen. Personelle Verstärkung ist immer willkommen: „Bei uns kann jede Frau Mitglied werden. Wir sind weiblich, ländlich, innovativ und engagieren uns für mehr Lebensqualität in unserem Umfeld.“


Das aktuelle Jahresprogramm 2013/2014


Es stand im Wochenblatt vom   August 2013:


Jubiläum der LandFrauen Auf dem Delm


gelesen in der 'Land&Forst' vom 21. Februar 2013

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60 Jahre und kein bisschen leise
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Es stand im Tageblatt vom 30. Januar 2013....

Wie in den 50er Jahren! Der Vorstand
Wie in den 50er Jahren! Der Vorstand
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60 Jahre LandFrauen Auf dem Delm
Gelesen im Stader Tageblatt vom 30. Januar 2013
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Ankündigung im Wochenblatt 23.01.2013

60 Jahre Landfrauen Auf der Delm

 

wd. Apensen. Modern, aktiv aufgeschlossen und interessiert: Das sind die "LandFrauen Auf dem Delm". Am Dienstag, 29. Januar, um 14 Uhr feiern die Mitglieder im Rahmen ihrer Jahrshauptversammlung das 60-jährige Bestehen ihres Vereins im Gasthaus Klindworth Sauensiek. "Es fehlen nur noch ganz wenige Frauen, damit wir 500 Mitglieder haben", sagt die erste Vorsitzende Andrea Beckdorf. Die Frauen sind etwa 30 Jahre und älter und kommen aus der Samtgemeinde Apensen und Umgebung wie Buxtehude und Nottesdorf. Von der Ärztin über die Datenverarbeitungskauffrau bis zur Landwirtin sind alle Berufe vertreten. Bei den LandFrauen finden sie ein umfangreiches Programm an Bildungsangeboten, angefangen bei Workshops über Vorträgen zu verschiedensten Themen bis zu Reisen. So stehen z.B. im Februar eine Kochshow, Mitte März eine Reise an die Côte d'Azur und Mitte April ein Vortrag über Finanzen auf dem Programm. Gäste sind herzlich willkommen, um Anmeldung wird jeweils gebeten. "Die Zeiten, in denen sich LandFrauen hauptsächlich um haus- und landwirtschaftliche Themen kümmern, sind lange vorbei", sagt Andrea Beckdorf. Erwachsenenbildung und die Eigenständigkeit von Frauen zu fördern, war schon zu Gründungszeiten das Ziel der LandFrauen. Die Apenserinnen gehörten früher mit zu den Harsefelderinnen. Weil der Verein zu groß und unübersichtlich wurde, gründeten die Apensenerinnen am 27. Januar 1953 einen eigenen Verein Die Angebote finden vor Ort statt oder es werden Busfahrten oder Fahrgemeinschaften zu den Veranstaltungen organisiert. Der Jahresbeitrag liegt bei 20 Euro.
Weitere Infos gibt es unter www.landfrauen-apensen.de. Wer an der Jahreshauptversammlung und 60-Jahr-Feier teilnehmen möchte, meldet sich bitte bei Andrea Beckdorf unter Tel. 04167-6481 an.


Vorstandswechsel bei den Landfrauen

Die langjährige Vorsitzende des Stader Kreis-verbandes Renate Kühlcke -Schmoldt  gibt ihr Amt nach zwölf Jahren   auf. Anne Dörte Neumann aus Fredenbeck wurde während der Delegiertentagung der zehn Landfrauenvereine zu ihrer Nachfolgerin gewählt worden. Das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bleibt in den Händen von Heide von Limburg aus Groß Sterneberg.

Der Stader Kreislandfrauenverein ist mit zehn Ortsverbänden und über 6000 Mitgliedern der stärkste Frauenverband im Stader Landkreis. Insbesondere Bildungsarbeit haben sich die Vorstände zum Ziel gesetzt, wobei aber der Spaß nicht zu kurz kommen soll. Es gibt Arbeitsgruppen, Seminare und Vortragsveranstaltungen. Der nächste Kreislandfrauentag ist am 19. April 2013 im Stadeum in Stade.

Quelle: Buxtehuder Tageblatt vom 29.11.2012


Programmvorstellung in Wiegersen

Die Vorsitzenden der Kreislandfrauenvereine haben ihre aktuellen Programme vorgestellt.

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Landfrauen bieten Bildung nach Maß
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Der neue Vorstand Auf dem Delm
Der neue Vorstand Auf dem Delm

 

Bericht über unsere

Jahreshautpversammlung

am 15. Februar 2012

gelesen im BuxtehuderTageblatt 

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Flotte Bienen von der Geest
Seit dem 15.02.2012 hat der LandFrauenverein
Auf dem Delm eine neue Vorsitzende.....
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Foto: Tageblatt
Foto: Tageblatt
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Restless Legs
gelesen im Buxtehuder Tageblatt vom 18.01.2012.
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